Dinkelpellets Allgemein



Dinkel ist ein Getreide das aus Dinkelspelzen besteht. Diese Spelzen sind ein Abfallprodukt der Getreidewirtschaft. Bisher kosten Dinkelspelzen den Landwirt nur Geld, aber das kann sich leicht ändern. Das Verfahren in dem das Dinkelpellet als Heizmittel genehmigt wird läuft bereits.
Beim Dinkelpellet handelt es sich liebevoll gesagt um einen kleinen Heizwurm, denn größer ist er nicht. Wie ein wurmgroßer Stift und von dunkler Färbung  kann man Dinkelpellets mit den Holzpellets gleichsetzen, allerdings mit dem Farbunterschied hell und dunkel.

Die Regionen in denen Dinkel bisher großflächig angebaut wird befinden sich  im norddeutschen als auch im süddeutschen Raum. Hier ist demnach ein großes Potential an Rohstoffen zu Hause und durch die Nähe zu den Abnehmern lassen sich schlanke Lager und kurze Transportwege realisieren. Den Brennstoff als Pellet gibt es etwa seit 1997 und seitdem wurde bei diversen Firmen an entsprechenden Heizanlagen getüftelt. Das Dinkelpellet sattelt sozusagen auf. Ein neuer Brennstoff der sich auch bestens für bestehende Holzpelletheizanlagen eignet. Ein weiterer Vorteil für Neueinsteiger in die Materie des regenerativen Heizens ist eben die vorhandene effiziente Technik.

Bisher wurden die Dinkelspelzen mehr oder weniger Kostenintensiv entsorgt. Dadurch hat das Dinkelpellet eine große Zukunft im Energiemarkt.
Viele Verarbeiter von Dinkel und anderen Getreiden könnten mit der Zulassung in den alternativen Energiemarkt einsteigen. Dadurch wären die Pellets in großem Umfang verfügbar. Gerade das ist wahrscheinlich, weil Dinkelpellets auch sehr einfach in der Herstllung sind.
Dinkelpellets werden sich mit enormer Wahrscheinlichkeit gut bis sehr gut im Markt behaupten können, da der einzige Schwachpunkt des Produktes ein geringfügig verstärkter Anfall von Asche ist. Somit kann das Produkt mit vergleichbaren Energieträgern Schritt halten und überzeugt neben den sehr guten Heizeigenschaften auch durch einen hohen Kosten Nutzen Faktor.



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